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Abstrakt und herausfordernd

Kultur | Artikel vom 09. 09. 2002


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Ohne Titel: Regina Reim lässt ihre Bilder auf den Betrachter wirken. Foto: Bug

„ung...stop...leider unmöglich...stop...anpass“ ist der Titel der neuen Ausstellung der Künstlerin Regina Reim, die gestern in der Großen Sämergasse 1a eröffnet wurde.

Genauso wie der ungewöhnliche Name der Ausstellung regen die Werke der in Speyer lebenden Künstlerin zum freien Nachdenken an. Bewusst verzichtet Reim bei ihren Gemälden und Farbradierungen auf Titel. Ihrer Meinung nach würde dies das Auge und die Gedanken des Betrachters in bestimmte Bahnen und Denkstrukturen lenken, was die Künstlerin nicht beabsichtigt.

Reim fasziniert die Tatsache, dass jeder Mensch eine eigene Wahrnehmung hat und will diese mit ihrer Kunst herausfordern. Sie selbst lässt sich beispielsweise von der Struktur einer Mauer inspirieren, findet es aber keineswegs negativ, wenn der Betrachter konkrete Gegenstände in ihren Werken zu erkennen glaubt. „Abstrakter Surrealismus“ beschreibt am ehesten ihre Form der Kunst, so Reim. Die 24 ausgestellten Werke der letzten beiden Jahren eröffnen dem Betrachter so völlig neue Welten.

Eröffnet wurde die Ausstellung von Michael Lauter, einem Vorstandsmitglied des Speyerer Künstlerbundes. Lauter zeigte sich erfreut über die Zusammenarbeit der Künstlerin mit dem Künstlerbund und die Ausstellung in dessen Räumen. Regina Reim, die ihre Werke unter anderem schon in Berlin und München ausgestellt hat, studierte an der Universität Mainz Freie Malerei bei Professor Klaus-Jürgen Fischer. Für ihre Arbeiten erhielt sie mehrere Preise, so zum Beispiel einen Sonderpreis der Volksbank in Speyer. Katharina Brechensbauer

   Im Rahmen der Ausstellung finden außerdem zwei interessante Sonderveranstaltungen statt. „Der Dichter in New York“ ist eine performative Lesung von Stephan Reim, die sich mit den Geschehnissen vom 11. September auseinandersetzt. Die Veranstaltung beginnt um 20.30 Uhr in der Großen Sämergasse 1a. Ebenfalls in den Räumen des Künstlerbundes findet am Wahlsonntag um 20.30 Uhr eine Performance der Erbengemeinschaft Felix Gordon mit dem Titel „Keine Wahl“ statt“.

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